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Mehr Wissen und bessere Behandlung für Menschen mit einer Depression

„Depression: Why know? Why treat?“ ist das Motto des diesjährigen 13. Europäischen Depressionstag am 01. Oktober 2016. Die European Depression Association (EDA) hat sich deshalb das Ziel gesetzt, die Öffentlichkeit über die Erkrankung Depression aufzuklären.

„Mit einer Depression gehen schwere Beeinträchtigungen für die Betroffenen und ihren Angehörigen einher“, weiß Dirk Heidenblut, SPD-Bundestagsabgeordneter und Mitglied des Gesundheitsausschusses.

Die Erkrankung wird von vielen unterschätzt. Nur ein Drittel der Betroffenen erhält professionelle Hilfe. Jedoch ist eine frühe Behandlung wichtig und wirkungsvoll. Durch mehr Wissen und Aufklärung in der Bevölkerung kann ein besseres Verständnis geschaffen und damit auch ein wichtiger Schritt zur Früherkennung gegangen werden. So können Diskriminierungen beendet und Menschen mit Depressionen in die Gesellschaft eingebunden werden.

Rückschlag für digitale Innovation im Gesundheitswesen

Bis zuletzt hatten die SPD-Bundestagabgeordneten Martina Stamm-Fibich und Dirk Heidenblut für eine Abschaffung des Fernverschreibungsverbotes gekämpft. Ihr Änderungsantrag zur AMG-Novelle scheiterte letztlich an der Blockade des Koalitionspartners. Am 28. September schloss der Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages die Beratungen zum Regierungsentwurf vorläufig ab. Darin soll die Fernverschreibung nur unter strikten Ausnahmeregelungen möglich sein. Das macht die Fernverschreibung ohne direkten Arzt-Patienten-Kontakt in der Praxis quasi unmöglich, sogar bei einer reinen Fortsetzung der Behandlung.

„Damit werden die Signale aus dem E-Health-Gesetz abgeschwächt. Wir haben darin telemedizinische Anwendungen und digitale Unterstützungstechnologien, wie zum Beispiel die Videosprechstunde gestärkt. Digitale Innovationen können die Versorgung verbessern, den Versicherten leichter und flexibler Zugang zur ärztlichen Versorgung ermöglichen und den Alltag mit chronischen Erkrankungen spürbar erleichtern. Die Union setzt auf den digitalen Wandel, aber wohl nicht so sehr im Gesundheitswesen“, ärgert sich Dirk Heidenblut, Berichterstatter für E-Health der SPD-Fraktion.

Wir schaffen mit dem Gesetz eine sinnvolle und dringend notwendige Weiterentwicklung in der Versorgung und Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen.

Rede zu TOP 22 zu Protokoll am 22. September 2016:

1. Les. Reg.-Entwurf eines Gesetzes zur Weiterentwicklung der Versorgung und Vergütung für psychiatrische und psychosomatische Leistungen

Anfang 2016 haben wir mit dem Eckpunktepapier als Ergebnis aus dem strukturierten Dialog die Abkehr vom pauschalierenden Entgeltsystem in Psychiatrie und Psychosomatik (PEPP) in seiner bisherigen Form eingeleitet. Das heute vorgelegte Gesetz resultiert daraus und greift die verschiedenen Eckpunkte auf. Zunächst bin ich sehr froh, dass wir damit, wie von der SPD seit langem gefordert, die berechtigten Bedenken aller Fachverbände am PEPP aufgegriffen haben und eine Lösung vorlegen, die gerade für Menschen mit schwersten psychischen Erkrankungen eine Verschlechterung in der Versorgung verhindert. Das war auch das Ziel unserer Vereinbarung im Koalitionsvertrag. An dieser Stelle möchte ich noch einmal dem Ministerium und den Fachverbänden danken, die die Chance, die wir mit der Vorgabe des strukturierten Dialogs eröffnet haben, produktiv genutzt haben. Nicht zuletzt hat das gemeinsame Grundlagenpapier nahezu aller Fachverbände die wesentlichen
Impulse für die Eckpunkte und damit für das Gesetz geliefert.

Ganz wesentlich ist dabei die Umstellung auf ein budgetorientiertes Entgeltsystem. Das krankenhausindividuelle Budget, das regionale und strukturelle Besonderheiten berücksichtigt, bietet die Grundlage für eine gute Versorgung. Es wird von den Verhandlungspartnern vor Ort abhängen, dies entsprechend auszukleiden.

Besonders freut mich an dieser Stelle, dass wir mit der Fortführung der Psychiatrie-Personalverordnung (PsychPV) auch weiterhin eine verbindliche Personalbemessungsgrundlage erhalten, bis diese durch eine neue Richtlinie des GBA abgelöst wird. Und hier ist die Vorgabe jetzt ebenfalls völlig klar: Sie wird eine verbindliche Grundlage sein, die zugleich, und das ist unverzichtbar, einer konkreten Nachweispflicht unterworfen ist.

„Tag der Zahngesundheit“ klärt über Mythen zur Zahnpflege auf

Der „Tag der Zahngesundheit“ räumt dieses Jahr mit vielen Irrtümern auf: Der 25. September steht unter dem Motto „Gesund beginnt im Mund – Fakten gegen Mythen“. Er überprüft gängige Legenden rund um die Mundgesundheit und stellt sie richtig.

Ein hartnäckiger Mythos ist zum Beispiel: „Milchzähne müssen nicht gepflegt werden, sie fallen ja sowieso aus.“ Im Gegenteil: Milchzähne sind wichtig für die allgemeine Gesundheit und die weitere Entwicklung des Kindes. Deswegen sollen vor allem Eltern am Tag der Zahngesundheit über den Wahrheitsgehalt von solchen Mythen aufgeklärt werden. Denn falsche Behauptungen rund um die Zahngesundheit sind weit verbreitet und werden oft von einer Generation zur nächsten weitergegeben.

„Der Tag der Zahngesundheit ist eine gute Möglichkeit, alle Generationen zu erreichen. Denn für jede Altersstufe ergeben sich andere Herausforderungen in der Zahngesundheit: von der frühkindlichen Karies bis zu Parodontalerkrankungen bei älteren Menschen“, sagt Dirk Heidenblut, SPD-Bundestagsabgeordneter im Gesundheitsausschuss. „Auf den Veranstaltungen in den Zahnarztpraxen und Apotheken können sich die Patientinnen und Patienten informieren. Damit können hoffentlich einige Mythen rund um die Zahngesundheit aus der Welt geschafft werden.“

Mehr Sicherheit für Patienten durch Medikationsplan

Der „Internationale Tag der Patientensicherheit“ am 17. September steht dieses Mal unter dem Motto „Medikationssicherheit“. Er will auf mögliche Risiken bei der Anwendung von Medikamenten hinweisen. Denn 71 Prozent der Nebenwirkungen entstehen durch Fehler bei der Medikation. Wer mindestens drei Arzneimittel einnimmt, hat deswegen laut E-Health-Gesetz ab 1. Oktober Anspruch auf einen Medikationsplan. Den stellen Ärzte zunächst in Papierform aus.

„Mit dem Medikationsplan verbessern wir die Sicherheit für den Patienten“, sagt Dirk Heidenblut, SPD-Bundestagsabgeordneter im Gesundheitsausschuss. „Denn alle, die an der Behandlung beteiligt sind, wissen damit über die Medikamente Bescheid. Das betrifft Ärzte in der Praxis und im Krankenhaus, Apotheker und Pflegekräfte. So vermindern wir unerwünschte Wechselwirkungen und falsche Einnahmen. Das ist vor allem für ältere Patientinnen und Patienten mit vielen Krankheiten wichtig. Denn für sie brauchen wir ein besseres Medikamentenmanagement.“

Heidenblut unterstützt wichtige Arbeit des Lungenfibrose e.V.

Der Bundestagsabgeordnete Dirk Heidenblut ist 1. Botschafter für den Lungenfibrose e.V.. Damit will er die wichtige Arbeit der Selbsthilfeorganisation unterstützen. Der Verein engagiert sich für Betroffene und deren Angehörige. Er informiert die Öffentlichkeit und setzt sich für mehr Forschung für diese seltene Erkrankung ein. In Deutschland leiden 50.000 Menschen an Lungenfibrose. Dabei vernarbt das Lungengewebe. Das führt bei den Betroffenen zu Luftnot, Husten, Kraftlosigkeit und Anstieg der Atemfrequenz.

Die häufigste Form der Krankheit ist die idiopathische Lungenfibrose. Sie schreitet b esonders aggressiv fort. Denn durch beschädigte Lungenbläschen und die Vernarbungen kann sich die Lunge nicht mehr ausdehnen. Dadurch fällt den Patienten das Atmen schwer. Außerdem kann der Sauerstoff nicht mehr so gut in den Körper gelangen. Die Betroffen en sind wenig belastbar und leiden vermehrt unter Erkältungen und Infektionen der Lunge.

Bundesmodellprogramm „Lokale Allianzen für Menschen mit Demenz“ mit neuen Projekten in Essen

MdB Dirk Heidenblut!
„Gleich zwei Vereine aus dem Essener Norden sind beim Wettbewerb 2016 ausgewählt worden“, freut sich der SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Heidenblut.

Mithilfe des Modellprogramms soll das Wissen über die Krankheit Demenz erweitert und die Gesellschaft für die Bedürfnisse von demenziell Erkrankten sensibilisiert werden.

Bei den diesjährigen Themenschwerpunkten generationenübergreifender Maßnahmen, Unterstützung Frühbetroffener sowie Einbindung von Vereinen sowie Ärzte und Krankenhäuser als Netzwerkpartner konnten der Deutsche Verein russischsprachiger Ärzte und Psychologen e.V. und das Forum der Russlanddeutschen in Essen e.V. mit ihren Projektideen überzeugen.

„Durch Strukturen vor Ort, die den Erkrankten und ihren Angehörigen helfen ihren Alltag so normal wie möglich weiterleben zu können, stellen wir sicher, dass eine Demenzdiagnose nicht zum Ausschlusskriterium an der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben wird. Aus diesem Grund werden bundesweit lokale Allianzen für Menschen mit Demenz ins Leben gerufen und über einen Zeitraum von zwei Jahren mit jeweils 10.000 Euro vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert“ erklärt der SPD-Gesundheitspolitiker Heidenblut.

Suizidprävention in Deutschland verbessern

In Deutschland sterben mehr Menschen durch Suizid als durch Verkehrsunfälle, AIDS, eine Überdosis illegaler Drogen und Gewalttaten zusammen. Im Jahr 2014 starben in Deutschland nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 10.209 Menschen durch Suizid, weit über 100.000 Menschen unternahmen einen Suizidversuch. Diese hohe Zahl der Suizide und Suizidversuche muss uns alarmieren. Sie offenbart den dringenden Bedarf an Unterstützung von Menschen in Notlagen.

Das Thema Suizid ist immer noch tabuisiert und mit vielen Vorurteilen behaftet. Suizidgedanken werden häufig nicht rechtzeitig erkannt –Betroffene haben Angst vor Stigmatisierungen, Verlust sozialer Kontakte und Zwangsbehandlungen. Angehörige befürchten, dass sie durch Fragen nach Suizidgedanken und -plänen erst zum Suizid ermuntern könnten. Tatsächlich ist es für Betroffene in der Regel hilfreich und entlastend, wenn sie mit einer Person ihres Vertrauens über ihren Wunsch zu sterben oder ihre Gedanken an einen Suizid sprechen können. Solche Gespräche können den ersten Schritt heraus aus ihrer Notlage darstellen und Brücken zu Hilfeleistungen bauen.

Das Nationale Suizidpräventionsprogramm (NaSPro), ein Zusammenschluss von mehr als 90 Institutionen, Organisationen und Verbänden, wurde im Jahr 2002 gegründet mit dem Ziel, die Suizidprävention zu verbessern. Es soll dabei unterstützen, wirkungsvolle, regional angepasste Strukturen für die Erkennung und Behandlung suizidgefährdeter Menschen sowie die Versorgung von Personen nach einem Suizidversuch zu schaffen. Trotz der Beteiligung der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Gesundheit, des Bundestags und der Bundes-und Länderministerien am NaSPro gibt es bei der Suizidprävention immer noch erheblichen Nachholbedarf, auch weil die Vorschläge des NaSPro nicht ausreichend verwirklicht werden.

Welttag der Suizidprävention: Bundestagsabgeordnete fordern verbesserte Suizidprävention

Anlässlich des Welttags der Suizidprävention am 10. September 2016 fordern die Mitglieder des Deutschen Bundestages Maria Klein-Schmeink (Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen), Dirk Heidenblut (Bundestagsfraktion SPD) und Birgit Wöllert (Bundestagsfraktion DIE LINKE) in einer gemeinsamen Erklärung, die Suizidprävention in Deutschland zu stärken und zu verbessern.

„Noch immer ist das Thema Suizid in unserer Gesellschaft tabuisiert und mit vielen Vorteilen belastet“, stellt Maria Klein-Schmeink, gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag, fest. „Diese Tabus müssen wir überwinden, damit Betroffene sich trauen, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Wer sich in einer schwerwiegenden Krise befindet, muss niedrigschwellig und schnell Unterstützung finden.“

„Besonders besorgniserregend ist die hohe Suizidrate im Alter. Hier müssen wir über die Maßnahmen im Hospiz-und Palliativgesetz hinaus dringend handeln. Das betrifft zum Beispiel die Ausweitung psychotherapeutischer Angebote“, findet Dirk Heidenblut, Berichterstatter für Psychotherapie und Psychiatrie der SPD-Bundestagsfraktion. Er fordert zudem mehr Inhalte zu Suiziderkennung und -prophylaxe in der Ausbildung für Gesundheitsberufe.

Essener Mehrgenerationenhaus auch 2017 im Förderprogramm

Das Essener Mehrgenerationenhaus ist im Rahmen der Vorauswahl auch für 2017 als förderungswürdig eingestuft worden und wird jetzt zur Antragsstellung aufgefordert. Diese gute Nachricht kommt aus dem Bundesfamilienministerium.

„Es ist eine gute Entscheidung, die bereits seit Jahren erfolgreich tätigen Mehrgenerationenhäuser in den Fokus zu nehmen. Das ist zugleich eine verdiente Wertschätzung für die Arbeit des Essener Hauses“, freut sich Dirk Heidenblut, SPD-Bundestagsabgeordneter.