Juniorwahl 2017 – 12 Essener Schulen machen mit

Und das Interesse, sich an dem bundesweiten Schulprojekt zur Bundestagswahl 2017 zu beteiligen, ist, wie die bisher eingegangenen 3.000 Anmeldungen zeigen, groß.

„Dass bislang 12 Essener Schulen an dem Schulprojekt, das vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der Bundeszentrale für politische Bildung und dem Deutschen Bundestag gefördert wird, teilnehmen und sich aktiv mit dem Thema „Wahlen“ auseinandersetzen, freut mich sehr“, meint Dirk Heidenblut, Mitglied des Deutschen Bundestages, begeistert und fügt stolz hinzu: „Davon sind 8 Schulen allein in meinem Wahlkreis beheimatet.“

Das Schulprojekt „Juniorwahl“ wird seit 1999 bundesweit in allen 16 Ländern zu Europa-, Landtags- und Bundestagswahlen durchgeführt. Über die Aneignung von politischem Wissen und politische Diskussionen sollen Meinungsbildungsprozesse in Gang gesetzt und unterstützt werden, die zur Entscheidungsfindung und Beteiligung an demokratischen Verfahren beitragen.

Praktisch bedeutet das, im Unterricht steht zunächst das Thema „Demokratie und Wahlen“ auf dem Stundenplan, bevor es dann an die Wahlurne geht mit allem organisatorischen Drum und Dran: Wahlhelferinnen und Wahlhelfern, Wahlvorstand, Wahlbenachrichtigungen und -verzeichnissen, Wahlkabinen und Wahlniederschrift. Den Höhepunkt der Juniorwahl bilden schließlich die Stimmabgabe im Schulwahllokal und die Bekanntgabe der bundesweiten Ergebnisse am Wahlabend des 24. September.

„Junge Menschen sollen befähigt und ermutigt werden, sich einzubringen, und sie sollen erkennen, dass sie mitbestimmen, mit entscheiden können, z.B. wer das Land regiert und die Gesetze macht. Ihre Stimme folglich Gewicht hat und sie dieses hart erkämpfte Recht im eigenen Interesse nicht ungenutzt lassen sollten. Deshalb unterstütze ich den Leitantrag meiner Partei zur Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete, „denn die frühe Stärkung des demokratischen Bewusstseins von Jugendlichen und ihre direkte Beteiligung mit der Möglichkeit zur Mitgestaltung, z.B. des direkten Umfeldes, wie Kita, Schule, Jugendeinrichtung oder Wohnviertel, fördern das Engagement für das Gemeinwohl meist bis ins Erwachsenenalter“.

So wird aus dem politisch motivierten und sich beteiligenden jungen Menschen von heute der mündige und engagierte Bürger von morgen.