Bundessozialministerium fördert Teilhabeberatung in Essen in Millionenhöhe

Seit Anfang des Jahres unterstützt das Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Essen mehrere Projekte der Ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatung (EUTB) mit einer Gesamtsumme von rund 1,8 Millionen Euro. Die EUTB berät Menschen mit Behinderungen sowie deren Angehörige zu Rehabilitationsmaßnahmen, bei der Beantragung verschiedener Leistungen aber auch zur Teilhabe am Arbeitsplatz. Die Beratung soll durch Betroffene für Betroffene im sogenannten Peer Counseling stattfinden.

„1,8 Millionen Euro an Fördermitteln für die unabhängige Teilhabeberatung allein in Essen. Das ist ein klasse Fortschritt und ich freue mich, dass diese wichtige Arbeit mittelfristig bis Ende 2020 finanziell abgesichert ist. Ich werde mich auf Bundesebene weiter für eine Verstetigung der Förderung einsetzen“, stellt der SPD-Bundestagsabgeordnete Dirk Heidenblut aus Essen klar.

Insgesamt neun Projekte von unterschiedlichen Trägern werden vom Bundessozialministerium gefördert. So beispielsweise die Beratungsstellen der Evangelischen Kirche, der Lebenshilfe Essen, des Sozialen Netzwerk Integration und Inklusion für Menschen mit Behinderung oder der Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfe behinderter Menschen.

„Ich bin vor allem der breiten Trägerlandschaft dankbar, ohne ihre Mithilfe und Engagement wäre die Teilhabeberatung in dieser Form sicher nicht möglich“, stellt der Abgeordnete Heidenblut fest.

Die gesetzlichen Grundlagen für die EUTB wurden mit dem Bundesteilhabegesetz geschaffen, das in der vergangenen Legislaturperiode von der SPD in der Großen Koalition durchgesetzt wurde. Neben der Teilhabeberatung wurde mit dem Gesetz auch die Eingliederungshilfe neu geordnet und für Menschen mit Behinderung der Weg in den ersten Arbeitsmarkt eröffnet.